Die schriftliche Abschlussarbeit sollte 15 bis 25 Seiten Umfang inkl. Literaturverzeichnis haben. Die Themen sind im Bezug auf die Fortbildung frei wählbar und mit der Lehrgangsleitung abzusprechen.
Formale Vorgaben:
- Schrift 12 Punkt, 1,5 Zeilen Abstand
- Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Hauptteil (Untersuchung, Theorien, ...), Erkenntnis/Schluss, Literatur
- Gliederung
Eine konsistente Gliederung ist Voraussetzung für eine folgerichtige und in sich geschlossene
Gedankenführung. Dazu sollten folgende Punkte beachtet werden
- Positionen auf gleicher Gliederungsebene müssen inhaltlich und logisch den
gleichen Rang einnehmen und von dem gemeinsamen, übergeordneten
Gliederungspunkt ausgehen. Das Gliederungskriterium sollte eindeutig
erkennbar sein.
- Wird ein Gliederungspunkt weiter untergliedert, sollte unter der Hauptüberschrift
nur in Ausnahmefällen Text stehen, sondern nur unter den Überschriften der
Unterpunkte. - Zitierweise
Auf die Einhaltung der Zitiervorschriften ist genauestens zu achten.
Ausschlaggebend ist hier das Kriterium der inhaltlichen und formalen Korrektheit.
Sämtliche aus der Literatur übernommenen Gedanken sind als solche kenntlichzu
machen, ansonsten handelt es sich um ein Plagiat (dieses führt i.d.R. zum
Nichtbestehen). Zu diesem Zweck ist am Ende des Zitats eine entsprechende
Quellenangabe anzuführen. Dabei besteht die Möglichkeit die Quellenangabe direkt
in Klammern dahinter zu setzen (vgl. Appelfeller 2001, S.453) oder durch hochgestellte
Ziffern auf eine entsprechende Fußnote zu verweisen. Die Fußnoten
werden durch die ganze Arbeit hindurch fortlaufend nummeriert und befinden sich
jeweils im unteren Abschnitt der Seite. Sie sind mit einzeiligem Abstand zu
schreiben.
Eine Quellenangabe direkt hinter einem Wort bezieht sich genau auf dieses Wort.
Quellenangaben hinter einem Satzzeichen beziehen sich auf den Satz vor diesem
Satzzeichen. Steht eine Quellenangabe am Ende eines Abschnitts, der sonst keine
Quellenangabe aufweist, so bezieht sich der Beleg auf den gesamten Abschnitt.
Innerhalb der Quellenangabe ist die Kurzzitierweise zulässig. Sie umfasst den
Namen des Autors, das Jahr sowie die Seite(n) des Zitats. Mehrere Seiten sind
durch den Zusatz f. (folgende) oder ff. (fortfolgende) zu kennzeichnen. Bei mehreren
Quellen eines Autors des gleichen Erscheinungsjahres sind diese mit kleinen
Buchstaben hinter der Jahreszahl zu kennzeichnen (Krüger 1993b). Am Ende einr
Fußnote steht ein Punkt (niemals zwei Punkte). Nach Möglichkeit sollte die jeweils
neueste Auflage einer verwendeten Quelle verwendet werden.
Direkte (wörtlich übernommene) Zitate sind durch Anführungszeichen am Begin
und am Ende des Zitats zu kennzeichnen. Der Text ist in diesem Fall
buchstabengetreu und einschließlich Hervorhebungen zu übernehmen.
Abweichungen von der Originalquelle sind zu kennzeichnen: Auslassungen durch
Punkte (.. für ein Wort, ... für mehrere Worte), Ergänzungen durch eckige Klammern
und eigene Hervorhebungen durch den Zusatz [Herv. d. Verf.].
Die Quellenangabe steht direkt nach dem Zitat, und zwar nach den Anführungszeichen
und noch vor dem nicht mehr zu dem Zitat gehörenden Satzzeichen. In der
Quellenangabe wird der zitierte Autor unmittelbar - also ohne den Zusatz ‘Vgl.’ -
genannt (bspw.: Krüger 1995, S.210).
Längere direkte Zitate sowie eine Aneinanderreihung direkter Zitate sind zu vermeiden,
da sie die Lesbarkeit erschweren und die Eigenständigkeit der Arbeit einschränken.
Ein indirektes Zitat liegt vor, wenn Text oder Gedankenführung sinngemäß übernommen
wurden. In diesem Fall ist der Quellenangabe einheitlich "Vgl." voranzustellen
(Bspw.: Vgl. Bleicher 1992, S.45ff.).
Analog ist mit verwendeten Quellen aus dem Internet umzugehen.
- Literaturverzeichnis: Sämtliche verwendeten Quellen sind in alphabetischer Reihenfolge in das
Literaturverzeichnis aufzunehmen. Mehrere Veröffentlichungen desselben Autors
werden nach dem Erscheinungsjahr sortiert. Es sind Name und abgekürzter Vorname des
Autors/der Autoren, Erscheinungsjahr, Titel und Erscheinungsort anzugeben. Bei
Zeitschriftenartikeln ist der Jahrgang sowie die Nummer des Heftes anzugeben. Bei
Zeitungen ist das genaue Datum zu nennen.
Beispiele:
Staehle, W.H. (1999): Management: eine verhaltenswissenschaftliche Perspektive,
8., überarb. Aufl., München1999 .
Krüger, W. (1998): Management permanenten Wandels, in: Glaser, H./Schröder,
E.F./v. Werder, A. [Hrsg.]: Organisation im Wandel der Märkte, Wiesbaden 1998,
S.227-249.